Ein kurzes Lebenszeichen von uns

Hallo ihr lieben,
da wir momentan kaum mit dem Schreiben hinterherkommen (bzw. Peter, weil ich das nicht so schön kann (-; )
Möchte ich euch mal einen knappen Kurzbericht der letzten 4 Wochen geben. Ausführlicher wird Peter noch berichten. Und Fotos gibt es dann auch wieder. (wenn wir mal wieder gescheites W-lan haben)

Unsere letzten Tage in Südamerika verbrachten wir auf der Karibikinsel Little Corn Island. Hauptbeschäftigung war Tauchen und Schnorcheln. Ich habe nach einem Tauchgang bei Tage und toller Sicht mich dann ans Nachttauchen gewagt. Das war der Hammer. Unglaublich, wie das Meer nachts leuchtet, wieviele Schrimps und Hummer an dem Riff unterwegs waren und wie aufregend mit Schildkröten um die Wette zu schwimmen!

Von Little Corn Island ging es dann zurück nach Managua, unserer letzten Nacht in Süd/Zentralamerika. Am nächsten Mittag sind wir nach Miami geflogen. Nach nur 3,5 h Flugzeit waren wir schwupps in einer komplett anderen Welt. Miami begrüsste uns mit einem blumigen “All we need is Love” Wie Nett! Noch rasch den Mietwagen abgeholt und schon waren wir auf dem Highway nach Fort Lauderdale um Claudia zu treffen. Unsere liebe Freundin aus Köln hat ihren Rückflug extra verschoben, das wir uns noch sehen konnten! Das war Super! Danke Claudia. Die nächsten 3 Tage pendelten wir zwischen Miami, wo wir Erik und Adriana aus Sao Paulo wieder trafen, und Fort Lauderdale hin und her. Die Zeit verging viel zu schnell und schon sassen wir im Flieger nach Honolulu.

Dort wurden wir nicht mit einem Blütenkranz begrüsst, was mich schon sehr enttäuschte;-) , dabei hatte ich gelesen, das noch heute dieser Brauch gelebt wird und alle Gäste so begrüsst werden.
Dafür wurden wir im Stadtbus auf dem Weg vom Airport nach Waikiki mit sämtlichen Englichen Schimpfwörtern begrüsst, die man sich erdenken kann.
Waikiki ist das Shopping Mekka für hauptsächlich Japanische Touristen. Alles ist auf Japanisch ausgeschildert (ein Paradies für dich Steffi) und Menschenmassen im Shopping Rausch. Soviel Luxus um uns herum, das wir uns irgendwie gar nicht wohl fühlten.
Das krasse Gegenteil sind die vielen Obdachlosen. Ich dachte immer Köln ist die Hauptstadt der Obdachlosen und Verrückten, aber das ist nichts gegen Honolulu. So viele Leue die auf der Strasse leben oder rumlaufen mit einem offensichtlichen Dachschaden, wie z.B die Frau im Bus, die uns ununterbrochen beschimpfte, habe ich noch nie gesehen.

Wir sind mit dem Fahrad durch Honolulu und zum “Diamant Crater” gedüst und haben einen Vulkankrater “durchwandert” und auf dem Rückweg sind wir so durchnässt worden, wie noch nie zuvor! Die Schuhe sind immer noch nicht trocken.
Nach 2 Tagen Waikiki haben wir uns dann ein Auto ausgeliehen um den Rest von der Insel Oahu noch zu sehen. Wir sind von Klippen gesprungen, haben vom Ufer aus Wale beobachtet, waren an der berühmten North Shore und haben zugesehen, wie Surfer über die Monsterwellen reiten. Die Wellen waren so gross, das wir uns nicht mal mit den Füssen ins Wasser getraut haben, und das soll was heissen.

Dann sind wir auf die Grösste Insel des Archipels geflogen Hawaii – genannt Big Island. Dort sind wir 6 Tage lang mit dem Mietwagen um die ganze Insel gefahren. Ein paar Kilometer vom Flughafen entfernt bin ich schon mit Schildkröten geschwommen, welche im flachen Wasser am Ufer (kleines Riff) in der Nachmittagssonne planschten. Wir sind in einem Valley gewandert und haben uns an die glühende Lava eines aktiven Vulkans herangepirscht und sind mit Delfinen geschwommen.

Dann ging es mit Mokulele Air in einer 9 Sitzer Propellermaschine nach Maui. Der Flug war ein Abenteuer für sich, und wir wussten vorher gar nicht, das wir mit so einer kleinen Maschine fliegen. Wir haben die ganze Nordseite von Maui überflogen und spektakuläre Ausichten auf die wunderschöne grüne Insel mit ihren tausenden Wasserfällen genossen.
Mit einem Boot waren wir ganz nah an den Buckelwalen, welche im Winter hier ihre Babys zur Welt bringen und haben 2 Stunden lang den Walen zugesehen. Die legendäre Road to Hana sind wir lang gefahren und an zahlreichen Wasserfällen , Bambuswäldern und tollen Ausblicken aufs Meer vorbeigekommen. Wir waren schnorcheln in der Hounaha Bay und haben die Wahnsinns Aussicht auf eine Bucht von unserem Appartment aus genossen. Dann ging es mit einer etwas grösseren Maschine zurück nach Honolulu, wo wir unsere letzte Nacht in einem hässlichen überteuerten Airport Hotel verbrachten.

Ausführlichere Berichte und Fotos folgen!
Seit lieb gegrüsst, Melanie
Ps:@ Steffi & Sophie aus Berlin und Jörg. Die Bilder von Corcovada folgen . Sobald wir wieder gescheites Wlan haben. versprochen!

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2 Responses to Ein kurzes Lebenszeichen von uns

  1. Dana & Thommi

    Meine liebe Freundin, hast du doch gut und knackig geschrieben!

    • melanie

      Merci, aber deshalb werde ich noch keine Schriftstellerin :-) )

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