22. Woche – 15. Februar bis 19. Februar 2013

Von der karibischen Seite Costa Ricas reisen wir heute in das Zentrum des Landes zur Hauptstadt: San Jose. Eine relativ überschaubare und im allgemeinen angenehme Grossstadt ohne nennenswerte Highlights. Dafür aber mit einer stark frequentierten Fussgängerzone, wo man praktisch alles kaufen kann. Insbesondere Dinge, die man in den entlegenen Ortschaften Costa Ricas nicht so schnell und günstig erwerben kann. Also heisst die Devise: Shoppen!
Nach nur einer Nacht ziehen wir weiter gen Süden in das staubige Örtchen Puerto Jimenez, dessen Hauptattraktion der hiesige Supermarkt zu sein scheint. Nichts, was es dort nicht gibt! Die Gelegenheit ergreifen wir gerne und decken uns mit Nahrungsmitteln ein, da sich unsere Dschungellodge etwa 3 Kilometer ausserhalb und ziemlich einsam in der Natur befindet.

Die Lodge besteht aus einem Haupthaus, wo die Bar, Küche und Rezeption untergebracht sind, sowie mehreren im Dschungel verteilten offenen und einfachen Stelzenhäusern, die liebevoll aus Bambushölzern angefertigt wurden. Von unserem Bett aus können wir direkt in den Dschungel schauen und die Weisskopfäffchen beobachten, die direkt vor uns in den Bäumen umher tollen.

Das Moskitonetz wird uns in der Nacht hoffentlich ungebetene Gästen fernhalten.
Als wir nach Einbruch der Dämmerung die lauten Geräusche und die Vielzahl der Tierstimmen heraus hören, werden wieder die Erinnerungen an unser erstes Dschungelabenteuer in Peru wach. Seltsamerweise können wir bei diesem “Dschungelkonzert” immer wieder hervorragend schlafen. Es ist ungefähr so wie bei einer – zugegeben sehr seltenen – lauen Sommernacht in Deutschland, wenn die Grillen zirpen und Glühwürmchen durch die warme Luft schwirren. Der Unterschied ist nur, dass hier alles lauter ist und es etwa 1000mal soviel Tiere und Insekten gibt, die zusammen ein fantastisches Konzert in dem dunklen Wald vortragen.

Wir bleiben zwei Nächte länger als geplant, da wir eine Dschungelexpedition auf eigene Faust unternehmen wollen und wir uns aus organisatorischen Gründen erst ein paar Tage später als gedacht, zur Durchquerung des weitgehend unberührten Corcovado Nationalparks aufmachen können.

So verbringen wir ein paar entspannte Tage in unserem Dschungelhäuschen und in der faszinierenden Natur! Pura Vida!