15. Woche – 17. bis 23.Dezember 2012

Manaus – Nach der langen Reise geht es erstmal ins vorgebuchte Hotel Brasil, was jedoch eher an eine schlechte Absteige erinnert. Die Zimmer sind denoch sauber und die Lage zentral. Auserdem sieht das Bett dermaßen verlockend aus, dass wir direkt hineinfallen und erst wieder am Nachmittag erwachen.

Ein kurzer Rundgang durch die Stadt steht an. Alles was wir sehen ist erschreckend schön hässlich! Manaus ist für uns mit Abstand die hässlichste Stadt Brasiliens: Dreckig, laut, planlos und ohne irgendein erkennbares Stadtbild. Die Häuser wurden lieblos, aber zweckmässig irgendwie zusammengebaut. Alles wirkt ein bischen gammelig und improvisiert. Die Gehsteige sind aufgerissen und übersät mit riesigen Kratern, wo man bei jedem Schritt aufpassen muss, dass man nicht darin versinkt!
Die Highlights sind ganz klar die Oper – Teatro Amazonas – und natürlich der Amazonas, weshalb wohl fast alle Reisende überhaupt in Manaus rasten.

Rings um Manaus – das gesamte Einzugsgebiet umfasst 1,8 Millionen Einwohner – befinden sich praktisch nur Urwälder und Weideflächen.

Hier herrscht eine Luftfeuchtigkeit von etwa 95% und ca. 30 Grad Celsius,
was aber eher gefühlten 40Grad entspricht.
Da würden wir gerne mal ab und zu mit Euch im kühlen Deutschland
tauschen! ;-)

Wir wollen nicht allzu lange in der Stadt bleiben. Uns zieht es in die Wildness, in den dichten, kaum überschaubaren Dschungel am Amazonas!

Das gesamte Amazonasgebiet ist ungefähr 7 Millionen Quadratkilometer gross und entspricht somit der 20fachen Grösse von Deutschland.

Hier sind wir mittendrin in der sogenannten grünen Lunge der Erde und
gleichzeitig aber auch irgendwie am Ende der Welt!

Unsere Rucksäcke sind für unseren Jungletrip schon gepackt: Taschenmesser, Lampe, Feuerzeug, Notfallmedikamente, Repellent, Haken, Sonnencreme, Hut, Brille, Badeshorts, Stiefel, lange Hose, Longsleeve und das Iphone zwecks Kompass und SoS-Signal darf natürlich nicht fehlen!
Alles dabei!
Morgen früh um 8Uhr geht’s los!

Aufgeregt freuen wir uns auf das bevorstehende Abenteuer
und sind gespannt, was uns in den unendlichen Weiten des Urwaldes erwarten wird.

Manaus Hafen. Der Fluss steigt bis zu 14 Meter hoch, in der Regenzeit!

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Ein Gewusel in den Strassen mit tausenden Verkaufsständen

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Viele alte, zerfallene Gebäude

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Das schicke, neue Ponta Negra am Rande von Manaus mit seiner Menschenleeren Promenade

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Auf so einem Boot, fährt man sechs Tage bis nach Tabatinga, in der Hängematte kreuz und quer übereinander:-(. Das haben wir doch lieber ausfallen lassen.

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Placa,

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Teatro de Amazonas

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