10. Woche. – 10. bis 15. November 2012

Die Sonne lacht uns wieder fröhlich entgegen und fordert uns schon früh am Morgen geradezu aus dem Bett heraus, um uns heute auf dem Weg zum naheliegenden Corcovado zu machen, auf dem Christo schützend und empfangend seine Arme ausbreitet und über die City of God wacht!

Nach einer kurzen Fahrt mit dem Minibus und einem kleinem Spaziergang erreichen wir die Zahnradbahn ( wie in Stuggi die “Zacke” ) und lassen uns auf den 710m hohen Buckeligen ( Corcovado) bringen, auf dem das Wahrzeichen der Stadt, die 38 m hohe (inklusive Sockel) Christus-Statue “Cristo Redentor”, steht. Von dort haben wir einen atemberaubenden Blick über die Stadt! Absolutes Gänsehaut-Feeling… spätestens jetzt weiss man, warum die Stadt auch gerne City of God genannt wird!

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Blick vom Corcovado

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Leider hatten wir den Christo nicht für uns allein:-)

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Da das Wetter so schön einladend ist und wir für heute keine anderen Pläne mehr haben, machen wir uns spontan noch direkt zum Zuckerhut (portugiesisch Pão de Açúcar ‚Zuckerbrot‘), dem berühmten 395 m hohen, steil aufragenden Granitfelsen auf der Halbinsel Urca. Er gilt neben dem Corcovado mit seiner Christusstatue Cristo Redentor als das Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Seinen Namen trägt er, da seine Form an einen Zuckerhut erinnert.
Mit der Seilbahn geht es erst zur “Mittelstation” einen kleineren Berg vor dem Zuckerhut mit atemberaubentem Ausblick um dann mit der nächsten gläsernen Gondel ganz nach oben zu fahren. Die Aussicht auf die Stadt und somit auch das “Gänsehautfeeling” ist überraschenderweise noch atemberaubender als auf dem Corcovado! Ein unbeschreibliches Erlebnis, dass wir glücklicherweise noch bei schönem Wetter erleben konnten. Nach einiger Zeit werden wir auf dem Zuckerhut pötzlich von Wolken und einem geheimnisvollen Nebel umgeben, so dass wir praktisch nichts mehr sehen. Es wird ungemütlich, so dass wir uns besser wieder auf dem Weg zurück ins Tal machen!

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In mitten des atlantischen Regenwaldes auf dem Zuckerhut entecken wir noch eine Affenfamilie, die wie wild im Bambus tobt.

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Auf unserem “Nachhauseweg” laufen wir über die Treppen von Santa Teresa, die mit viel Leidenschaft von einem skurrilen Künstler aus Chile seit 1990 erbaut werden. Für sein Lebenswerk sammelt der Künstler Kacheln aus aller Welt und verziert damit die über 215 Stufen und 125meter hohe Treppe! Sein Selbstportrait (auf deutsch) ist durchaus lesenswert!

Treppen von Santa Teresa

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