8. Woche – 28.Oktober bis 2. November 2012

Irgendwie hat es uns nach unserem erlebnisreichen Ausflug ins Pantanal nach Bonito, einem kleinen touristischen Städtchen, verschlagen. Eigentlich war ein längerer Aufenthalt irgendwo an einem schönen Strand geplant, da wir seit Reisebeginn noch nicht im Meer baden waren und wir Wasserratten uns allmählich immer mehr danach sehnen.

Nun, auch in Bonito kann man baden… ein ganz besonderes Erlebnis! Es gibt hier mehrere Flüsse die kristallklares Wasser mit sich führen und mit vielen Mineralstoffen versorgt sind, so dass sich darin außer Kaimanen, Wasserschlangen, Piranhas auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Fischarten wohlfühlen.

Bevor wir uns jedoch in dem frischen Wasser tummeln und mit den Fischen spielen werden, müssen wir nach der langen Reise (5Stunden mit dem Minibusse von SantaClara/Pantanal) erstmal den schönen Pool von unserem sehr empfehlenswerten Hostel (HI Hostel Bonito) einweihen. Von einer Erfrischung kann allerdings keine Rede sein! Das Wasser im Pool kochte fast! Also ging es ab unter die kalte Dusche… aaah, wie erfrischend und wohltuend bei knapp 40Grad im Schatten!

Wir trinken und essen am Abend noch etwas an der Bar und freuen uns auf Morgen, wenn es zum Rio Famosa geht!

Am nächsten Morgen leihen wir uns Fahrräder aus und radeln 7Kilometer eine Landstraße entlang, bis wir den wunderschönen Fluss Rio Famosa erreichen.

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Die Fahrräder stellen wir irgendwo an einem Geländer ab. Der Vermieter meinte zu unserer großen Überraschung, dass wir hier kein Schloss brauchen würden. Na, da hoffen wir mal, dass am Abend die Fahrräder noch dastehen…

Der Fluss ist wunderschön von zahlreichen exotischen Bäumen und Pflanzen umgeben, wie ein kleiner Dschungelfluss. Alles ist saftig grün und das Wasser leuchtet smaragdgrün im Sonnenlicht. Wir können schon jede Menge Fische in dem glasklaren Wasser erkennen, die sich in unterschiedlichen Größen darin tummeln und manchmal bis zu einem Meter hoch aus dem Wasser springen!

Wir laufen ein wenig dem Fluss entlang, bis wir unseren perfekten Platz gefunden haben: ein einsamer Holzsteg, der direkt ins Wasser führt. Die vielen Bäume und Pflanzen um uns herum bilden die perfekte Dschungelkulisse und spenden uns gleichzeitig Schatten.

Schnell nehme ich Anlauf und springe kopfüber in das erfrischende Wasser und direkt in einen Fischschwarm hinein! Was für ein schönes Gefühl!

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Die Fische schwimmen um uns herum und lassen sich von unserem Blödsinn nicht stören. Immer wieder springen wir wie kleine Kinder in den Fluss und lassen uns ein Stück flussabwärts treiben, um dann wieder von vorne mit dem Spiel zu beginnen.

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Etwas später kommen noch Peter und Doris dazu, die wir schon im Pantanal kennengelernt haben. So geht der Spass zu viert weiter.

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Irgendwann am Nachmittag verabschieden wir uns auf später zum Abendessen. Wir bleiben noch eine Weile und genießen mit einem Caipi die Abendsonne am Flussufer, und vergessen die Zeit.

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Als wir das Flussufer verlassen, stellen wir beruhigt fest, dass unsere Fahrräder tatsächlich nicht geklaut wurden! Unglaublich!

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Die Rückfahrt ins Hostel war wunderschön… immer gemütlich der Abendsonne entgegen, die uns angenehm in Gesicht scheint. Tukane und Papageien begleiten uns und Bob Marley liefert mit “Sun is shining” in meinen Ohren die perfekte Hintergrundmusik ab.

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Das Abendessen mit Doris und Peter mussten wir verschieben, da wir viel zu spät beschwipst vom Caipi in unser Hostel zurückkehrten.
Wieder einmal verabschiedet sich ein wunderschöner Tag von seiner besten Seite!

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Aber schon morgen erwartet uns das Highlight:

Wir werden in einer kleinen Gruppe etwa 3 Kilometer im Fluss “Rio Prata” entlang schnorcheln und die Unterwasserwelt filmen und fotografieren!