7. Woche – 25. bis 28. Oktober 2012

Teil 2:

Am nächsten Morgen machen wir uns mit unserer internationalen Truppe zu einer spannenden Bootsfahrt auf. Fantastisch, wir sehen jede Menge Kaimane und Wasserschweine, die es sich teilweise gemeinsam am Flussufer in der Sonne bequem machen.

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Bald entdecken wir schon verschiedene Kingfisher, Komorane, Sittiche, Riesenstörche, Fischadler und noch viel mehr “Federvieh”. Sogar frisch geschlüpfte Babykaimane können wir aus relativ kurzer Distanz betrachten.

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Wir gleiten mit dem Boot ruhig und langsam am Ufer entlang. Plötzlich Aufregung! Im Gebüsch raschelt es und einige Riesenotter lassen sich für den Bruchteil einer Sekunde entdecken. Schade, die Tiere haben vielleicht gerade Nachwuchs und sind deshalb sehr scheu.

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MIT EINER BAMBUSANGEL AUF PIRANHA-JAGD

Am Nachmittag müssen wir für unser Abendessen sorgen und bekommen deshalb ein paar einfache Bambusangeln in die Hand gedrückt, mit denen wir am naheliegenden Fluss ein paar Piranas fangen sollten!

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Am Fluss ist es extrem heiß.
Die Nachmittagssonne heizt uns noch mächtig ein. Irgendwie sind es so um die gefühlte 45 Grad. Viele Kaimane liegen faul am Ufer rum und lassen sich durch uns nicht stören.
Zwischen den Kaimanen stehen wir am Wasser und werfen unsere Bambusruten aus.
Wir angeln das erste Mal in unserem Leben und dann noch dazu unter solchen erschwerten Umständen! ZACK! Der erste Piranha beißt bei mir schon an! Anfängerglück?Leider schießt ein Kaiman aus dem Wasser und frisst ihn, noch bevor ich den kleinen Beißer aus dem Wasser ziehen konnte.
Melanie hat auch einen an der Angel! “Platsch!”…schon ist der Piranha wieder im Wasser verschwunden und wird wohl eher im Rachen eines Kaimans als in unserem Kochtopf landen.
Unsere Kollegen aus Östereich sind da erfolgreicher und fischen gleich zwei Piranhas aus dem Fluss.

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20121101-214403.jpgDas Abendessen viel dürftig aus, den an den Piranhas ist nicht viel dran;-)


Am Abend brechen wir zu einer Nachttour mit Sandro, unserem einheimischen Guide, auf. Über eine Stunde fahren wir einen Pfad entlang und können leider nichts, außer einer großen Vogelspinne entdecken. Als unser Guide mit seiner Lampe über den Fluss leuchtet, sehen wir mehrere hundert Krokodilaugen, die im Scheinwerferlicht rötlich-glühend funkeln.

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